Mediamonkey vs. iTunes: Die Tags


20090803-173503 Mediamonkey orientiert sich sehr stark an iTunes, was das Design der Oberfläche angeht. Doch unter der Haube werkeln verschiedene Konzepte. Kurz zusammengefasst: Mediamonkey hält sich an die Standards, iTunes erschafft eigene.

Ein Feature beispielsweise, dass ich in der Anfangszeit des Umstiegs von iTunes zu Mediamonkey stark vermisste, war die Möglichkeit Compilations zu taggen. iTunes hat da einfach ein Feld "Ist Teil einer Compilation", setzt man dort ein Häkchen, müllen die Interpreten von denen man oft nur ein Lied aus einer Compilation (z. B. einem Soundtrack) hat nicht die Artistsliste zu. Außerdem sind diese Alben im iPod in einem eigenen Ordner zu finden. Alles in allem ein nützliches Feature zur Organisation der eigenen Datenbank.

Mediamonkey geht nun einen anderen Weg. Eine Compiliations-Option existiert hier nicht, da diese nicht dem ID3-Tag-Standard entspricht. Hier muss über den Tag "Album Interpret" gegangen werden, um Compilations zu ordnen. Das hat den Vorteil, dass auch mehrere Begriffe für Alben mit diversen Interpreten vergeben werden können beispielsweise "Soundtrack" oder "Compilation". Wird nun durch die "Album Interpreten" gescrollt, so finden sich hier keine wieder, die nur einer Compilation zu zuordnen sind. "Album Interpreten" gibt es auch unter iTunes nur erhalten Sie hier natürlich eine andere Bedeutung: Es steht im Endeffekt ein weiterer Tag zur Verfügung. Dies wird allerdings dadurch erkauft, dass sich das Apple-Produkt von Industrie-Standards entfernt

Ansonsten sind die Tags bei Mediamonkey und iTunes durchaus vergleichbar, wenn es um Musik geht. iTunes wird noch zusätzlich mit einer Hörbuch-Funktion geliefert, die die Mp3 allerdings nicht eine waschechte M4B-Hörbuch-Datei umwandelt. Aber dazu später mehr…

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